Trilogie Kompakte Objekt – Schwarze Löcher und Gravitationswellen

Schwarze Löcher sind globale Vakuum-Lösungen der Einsteinschen Feldgleichungen, die es so in der Newtonschen Physik nicht gibt. Ihr Inneres wird durch einen Ereignishorizont abgeschirmt, so dass keine Strahlung nach außen dringen kann. Schwarze Löcher entstehen am Ende der Entwicklung extrem massereicher Sterne aus dem Kollaps der zentralen Neutronensterne. Unsere Milchstraße enthält etwa eine Million solcher Objekte, die nur dann sichtbar werden, wenn sie Materie von einem Partnerstern abbekommen. Wenn zwei solcher Schwarzer Löcher in einem Doppelsternsystem liegen, verliert das System Energie durch Gravitationswellenabstrahlung, so dass nach einigen Millionen Jahren aus den zwei Schwarzen Löchern ein einziges Neues entsteht. Dieses Verschmelzen von zwei Schwarzen Löchern kann mit den LIGO-Detektoren seit 10 Jahren gemessen werden. Bis heute sind 300 dieser Ereignisse detektiert worden.
Die weiteren Termine:
Freitag, 24. April 2026 – Teil 1: Weiße Zwerge und Chandrasekhar Grenzmasse
Freitag, 8. Mai 2026 – Teil 2: Neutronensterne und Pulsare